Image: Der Weg an die SpitzeM Plan freut sich: Geschäftsführer Bernd Gilgen (re.), Sabrina Gleichmann, Leiterin Rekrutierung (ganz li.), und Kolleginnen beim Certification Dinner.
NewsUnabhängige Jury zeichnet M Plan aus!

Der Weg an die Spitze

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M Plan ist der beste Arbeitgeber Deutschlands für Ingenieure. Ausgezeichnet für das große Engagement für seine Mitarbeiter. Der Weg des Unterneh­mens auf Platz eins im Ranking des Top Employer Institutes war lang und aufwändig. Der ausführliche Hintergrund­be­richt erlaubt einen Blick hinter die Kulissen.

03. Juni 2020

Es war ein eher unspekta­ku­lärer Wintertag in Düsseldorf. Die Wassermassen des Rheins schoben sich träge durch die Stadt an diesem 6. Februar 2020. Der Himmel zeigte eine ähnliche Farbe wie der Fluss, grau in grau. Null Stunden Sonne, Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, ein kalt-schneidender Wind: Kein Wunder, dass die Besucher der Rheinter­rassen am späten Nachmittag dieses unfreund­li­chen Donnerstags schnellen Schrittes vom Taxi zum Hauptein­gang eilten und die Krägen ihrer Mäntel besonders eng fassten.

Drinnen aber erwartete sie eine andere Welt. Ein prachtvolles, festliches, warmes Ambiente. Im großen Radschlä­ger­saal waren mehr als hundert Tische mit leuchtend weißem Leinen gedeckt. Eine große Bühne erstrahlte in den gleißenden Lichtkegeln dutzender Scheinwerfer. Die Damen trugen Abendkleid, die Herren Smoking. Rund 700 Personal-Manager hatten sich versammelt, um die besten Arbeitgeber Deutschlands, Österreichs und der Schweiz auszuzeichnen – und anschlie­ßend bis spät in die Nacht zu feiern. Gastgeber war das Top Employer Institute, ein unabhängiges und global agierendes Unternehmen, das alljährlich die begehrten Zertifikate ausstellt.

Verleihung des Oscars der Wirtschaft

Das Certifica­tion Dinner, dieses Jahr in den hundert Jahre alten Düsseldorfer Rheinter­rassen veranstaltet, ist der festliche Abschluss eines aufwändigen Evaluierungs­pro­zesses. 192 Unternehmen wurden schließlich in verschie­denen Kategorien als Top Employer ausgezeichnet. Und M Plan war mittendrin. Beziehungs­weise an der Spitze: Zum achten Mal in Folge ausgezeichnet, dabei zum dritten Mal hinterein­ander auf Platz eins. M Plan gehört seit bald einer Dekade zu den besten Unternehmen Deutschlands in Sachen Mitarbei­ter­ori­en­tie­rung. Und ist der beste Arbeitgeber des Landes für Ingenieure.

Der feierliche Festakt am Rheinufer ähnelte ein wenig der Verleihung des Oscars. Zwar ist Düsseldorf nicht Hollywood, die Rheinter­rassen sind nicht das Dolby Theatre in Los Angeles. Doch für die Wirtschaft sind die Auszeich­nungen des Top Employer Institutes nicht minder wichtig wie eine der begehrten goldenen Skulpturen für Schaffende der Film-Branche. Viele Unternehmen bewerben sich um Zertifikate für ihre Arbeit am Mitarbeiter. Dieses Jahr waren in verschie­denen Kategorien zum Beispiel Firmen wie SAP, Pepsi, American Express, DHL, Aida Cruises oder Vodafone dabei, und natürlich viele namhafte Vertreter aus der Automobil­branche. 

Unabhängige Jury fällt positives Urteil

Verständ­li­cher­weise groß ist der Stolz bei M Plan, zum wiederholten Male ausgezeichnet zu werden. Dabei ließ das mittelstän­di­sche Unternehmen im Ranking viele Branchen­größen hinter sich. Das Zertifikat des Top Employer Institutes ist die offizielle Bestätigung, dass die eigenen Maßnahmen zur Steigerung der Attrakti­vität als Arbeitgeber über alle Disziplinen hinweg fruchten. Dass M Plan von der Ausbildung über das Onboarding neuer Kolleginnen und Kollegen bis hin zum hochprofes­sio­nellen Portfolio an Fortbildungs- und Entwicklungs­an­ge­boten für Mitarbeiter und potenzielle Führungs­kräfte spitze ist, ist keine Selbstbe­haup­tung des Arbeitge­bers: Nach einem sehr aufwändigen Prozess, lautete so auch das Urteil der unabhängigen Jury.

Die Auszeich­nung nahm beim Festakt Bernd Gilgen, Geschäfts­führer von M Plan, gemeinsam mit Sabrina Gleichmann entgegen, Leiterin Rekrutie­rung bei M Plan und verantwort­liche Managerin des Unterneh­mens für den Evaluierungs­pro­zess durch das Top Employer Institute. „Nur wer nachhaltig und intensiv in seine Mitarbeiter investiert, hat überhaupt eine Chance, vorne mitzuspielen bei den Besten der Branche“, so Gleichmann. Dass M Plan dabei regelmäßig ganz vorne landet, ist auf das ernsthafte Engagement des Unterneh­mens im Bereich der Mitarbei­ter­för­de­rung zurückzu­führen.

Investitionen auf allen Ebenen

Eine Million Euro investiert der Entwicklungs­dienst­leister jedes Jahr in eine an der Belegschaft orientierte Unterneh­mens­struktur. Das Unternehmen hat verschie­denste Programme im Portfolio, um seine Mitarbeiter zu fördern. Das reicht von Ein-Tages-Seminaren für Technische Mitarbeiter zur Verbesse­rung der Fach-, Methoden- oder Sozialkom­pe­tenzen bis hin zum zwei Jahre währenden High-Potential-Programm für angehende Fach- und Führungs­kräfte. Dazu gibt es umfangreiche Angebote, um sich über E-Learning-Plattformen in relevanten Themen fortzubilden, etwa bei den so wichtigen Disziplinen Car-IT und Connected Car.

Das Geld für Fortbildungs­pro­gramme ist gut investiert – aber auch ein essenzielles Investment für einen Entwicklungs­dienst­leister. Gerade für mittelstän­di­sche Unternehmen wie M Plan ist es nicht leicht, versierte Mitarbeiter langfristig zu binden – stehen diese doch jeden Tag in Verbindung mit den Großen der Automobil­in­dus­trie, sind oft sogar auf dem Kundenwerks­ge­lände im Einsatz. Da gibt es natürlich verlockende Angebote. Und doch schafft es M Plan, seinen Mitarbei­tern verheißungs­volle Perspektiven aufzuzeigen. Das Resultat: Viele entscheiden sich für eine Karriere innerhalb des Unterneh­mens, weil bei M Plan ein Klima des Aufbruchs herrscht und alle Mitarbeiter spüren, dass gemeinsam an einem Strang gezogen wird.

Sebastian MantheiSebastian Manthei, Maschinenbau-Ingenieur

Aus dem Lehrsaal direkt zu M Plan

Ein herausra­gendes Arbeitsum­feld und ein Klima des Aufbruchs definiert sich dabei aber nicht nur durch das Investment in Fortbildungs- und Karriere­pro­gramme. Vor allem auch in „Standard“-Disziplinen ist es für ein Unternehmen entschei­dend, sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter zu orientieren. So ist zum Beispiel auch wichtig, wie ein Unternehmen sein Onboarding strukturiert: „Die homogene Einarbei­tung neuer Kolleginnen und Kollegen ist heute ein entschei­dendes Element für unseren unterneh­me­ri­schen Erfolg“, erklärt M Plans Rekrutie­rungs-Expertin Sabrina Gleichmann. „Wir hinterfragen stetig, wie wir neuen Mitarbei­tern einen möglichst leichten, sicheren Start in unserem Unternehmen ermöglichen. Wir erstellen zum Beispiel individu­elle Einarbei­tungs­pläne für die erste Woche, für die ersten zwei Wochen, für das erste halbe Jahr. Dabei ist es auch entschei­dend, die Mitarbeiter in Projekten mit Verantwor­tung zu betrauen, die genau ihren Fähigkeiten und Vorstellungen entsprechen.“

So einen Start hatte auch Sebastian Manthei bei M Plan. Der heute 30-jährige Maschinenbau-Ingenieur wechselte vor knapp zwei Jahren direkt aus dem Lehrsaal des renommierten Karlsruher Instituts für Technologie zu M Plan. Das Unternehmen hatte er über ein Company-Speed-Dating kennenge­lernt. Und obwohl er seinerzeit seine Masterar­beit bei einem Premiumau­to­mo­bil­her­steller schrieb, schien das Angebot des Entwicklungs­dienst­leis­ters zu attraktiv. „Das Gesamtpaket stimmte einfach“, erinnert sich Manthei. Und die Entschei­dung hat er keinen Tag bereut.

Umfangreiche Zertifizie­rung

„Von der Einarbei­tung über Fragen zur Entlohnung bis hin zur eigentli­chen Projektar­beit habe ich mich bisher immer sehr gut aufgehoben gefühlt.“ Gerade auch bei der alltägli­chen Arbeit beim Kunden: Sebastian Manthei ist heute für die Funktions­er­pro­bung von Fahreras­sis­tenz­sys­temen bis hin zum Gesamtfahr­zeug bei eben jenem Hersteller mitverant­wort­lich, bei dem er seinerzeit seine Abschluss­ar­beit schrieb. „Bei M Plan kann ich genau das machen, wofür ich mich auf der Universität entschieden habe und für das ich ausgebildet wurde“, sagt Manthei.

Gerade weil solche vermeint­li­chen Pflicht-Disziplinen – die Einarbei­tung neuer Mitarbeiter, die Gestaltung des Wechsels von Kunde zu Kunde – so wichtig sind, werden sie auch umfangreich bei der Zertifizie­rung durch das Top Employer Institute abgefragt. In insgesamt zehn Bereichen müssen Unternehmen detaillierte Nachweise für ihr Engagement einreichen: Talentstra­tegie, Personal­pla­nung, Talent Akquisition, Onboarding, Training & Entwicklung, Performance-Management, Führungs­kräf­teent­wick­lung, Karriere- und Nachfolge­pla­nung, Compensa­tion & Benefits und Unterneh­mens­kultur.

Herausra­gende Mitarbei­ter­bin­dung sichert Unterneh­mens­er­folg

Gerade auch ein eher weitgefasster Begriff wie die Unterneh­mens­kultur wird intensiv unter die Lupe genommen: Wie ist beispiels­weise die Kommunika­tion zwischen Geschäfts­füh­rung, mittlerem Management und Mitarbei­tern strukturiert? Welche Werkzeuge werden in die Hand genommen, um die Arbeitge­ber­marke zu stärken? Wie sind die wichtigen Themen Diversity, Networking oder Well-Being im unterneh­me­ri­schen Alltag verankert?

„Herausra­gende Mitarbei­ter­be­din­gungen sind der Treibstoff für einen langfris­tigen Unterneh­mens­er­folg“, sagt Steffen Neefe, Country Manager DACH beim Top Employer Institute. „Unternehmen müssen sich heute bestenfalls genauso stark um ihre Mitarbeiter kümmern wie um ihre Kunden. Nur wer sich immer wieder selbst auf den Prüfstand stellt und seine Kunden- wie Mitarbei­ter­ori­en­tie­rung stetig neu ausbalan­ciert, kann in umkämpften Branchen wirklich nachhaltig erfolgreich wirtschaf­ten“, so Neefe. „Mitarbeiter sind Menschen mit individu­ellen Vorstellungen, Fähigkeiten, Wünschen, Plänen, auch mit Ängsten. Das alles muss ein Arbeitgeber in sein Bild des Mitarbei­ters integrieren. Wer seine Beschäftigten nur als Full Time Employers ansieht, als simple Arbeitskräfte, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.“

Das Top Employer Institute mit Hauptsitz in Amsterdam ist der weltweit führende Anbieter für die Zertifizie­rung von herausra­genden Mitarbei­ter­be­din­gungen. 2020 wurden 1.679 Unternehmen in 119 Ländern ausgezeichnet, die insgesamt rund sieben Millionen Mitarbeiter beschäftigen. Vor allem aus Langzeit­daten kann das Institut Schlussfol­ge­rungen über Status quo und Entwicklung von Personal­stra­te­gien ziehen. Unternehmen entrichten eine Gebühr, die aber keine Garantie für eine Auszeich­nung darstellt. Jedes Unternehmen muss detailliert dokumentiert Aufschluss über alle Elemente seiner Personal­stra­tegie und Unterneh­mens­phi­lo­so­phie geben. Nicht jeder Teilnehmer hat damit Erfolg, dieses Jahr schafften zehn Prozent der Unternehmen die strengen Vorgaben nicht und wurden nicht ausgezeichnet. M Plan hingegen erreichte zum dritten Mal hinterein­ander Platz 1– vor drei Jahren noch in der Kategorie „Top Employer Automotive“, die vergangenen zwei Jahre in der Kategorie „Top Employer Ingenieure in Deutschland“.