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Quality sells

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Automobile Qualität „made in Germany“ definierte sich einst über den Slogan: „Er läuft und läuft und läuft“. Und auch heute noch stehen unsere Autos für das, was weltweit als „deutsche Tugenden“ oder „German Engineering“ bezeichnet wird: verlässliche, technisch hochwertige Qualität.

17. März 2015

Die Bestätigung dafür lieferte erst kürzlich der aktuelle TÜV-Report, bei dem sich deutsche Hersteller wieder einmal als qualitäts­ori­en­tiert beweisen konnten. Audi, Ford, Mercedes und Porsche machen die ersten zehn Plätze der Autos mit den wenigsten Mängeln unter sich aus.  Erfreulich auch, dass erstmals seit langer Zeit die Quote der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln gesunken ist. Sie lag bei 23,5 Prozent (–1,4 Prozent).

Ähnliche Ergebnisse lieferte der DEKRA Gebraucht­wa­gen­re­port 2014, bei dem deutsche Fabrikate ebenfalls am besten abschnitten: Gebraucht­wagen hiesiger Hersteller belegten in puncto Zuverläs­sig­keit in sechs von neun Klassen den ersten Platz. Die Qualitäts-Rankings sind auch deshalb so wichtig, weil laut DAT-Report für den Neuwagen­käufer die Zuverläs­sig­keit des Fahrzeugs als Kaufkrite­rium ganz oben steht. Erst danach folgen Aussehen, Anschaffungs­preis und Kraftstoff­ver­brauch.   

Erkenntnisse wie diese nehmen OEMs und Zulieferer, aber auch Engineering-Dienstleister in die Pflicht, den Qualitäts­ge­danken eines „made in Germany“ hochzuhalten. Dies umso mehr, als verschie­dene Rückrufak­tionen zuletzt für ein breites Medienecho sorgten.

M Plan selbst sieht die Sicherstel­lung einer hochwertigen technolo­gi­schen Projektkom­pe­tenz als wichtigste Aufgabe an. Dabei verlassen wir uns nicht allein auf unser zertifiziertes Qualitäts­ma­nage­ment (DIN EN ISO 9001), sondern wir stellen zentrale Abläufe und Prozesse regelmäßig selbst auf den Prüfstand. In diesem Zusammen­hang wurden fünf Bereiche erfasst, die im Rahmen von jährlich acht internen Audits kritisch unter die Lupe genommen werden. Konkret geht es dabei um Vertrieb, Auftrags­durch­füh­rung, Personal­füh­rung, interne Organisa­tion und das Bewerber­ma­nage­ment.  

Zielsetzung ist es, bei sämtlichen Überprüfungen ausschlie­ß­lich sogenannte A-Audits zu erzielen, womit ein 90%iger Grad der Erfüllung der gestellten Anforderungen bestätigt wird. Dahinter steht die Gewissheit, dass wir für unsere Kunden nur dann erfolgreich sein können, wenn wir in den genannten Bereichen dauerhaft über effiziente Prozesse und Strukturen verfügen. 

2014 ist die Generierung von A-Audits in vollem Umfang gelungen. Damit ist die Messlatte für 2015 auf einer respekta­blen Höhe angesetzt. Dass bei OEMs und Tier-1-Suppliern Qualität unverändert im Fokus steht, belegt unter anderem die Tatsache, dass die Zahl unserer Beauftra­gungen im qualitäts­si­chernden Aufgaben­feld Test und Erprobung permanent steigt. Wir haben daher die Zahl unserer Fachkräfte in diesem Bereich deutlich ausgeweitet.

Ich bin im Übrigen fest davon überzeugt, dass es trotz aller Forderungen nach Local Content sinnvoll ist, auch in Zukunft die Kerndiszi­plinen der automobilen Entwicklung am Standort Deutschland zu erhalten. Schließlich ist German Engineering gerade in den wichtigen automobilen Wachstums­märkten ein zentraler Kaufanreiz.

Bernd Gilgen