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NewsAusbau im Bereich Fahrzeugakustik

Neuer mobiler Prüf­stand läuft auf Hoch­touren

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Die M Plan-Niederlas­sung Stuttgart hat seit Kurzem einen mobilen Außengeräusch­prüf­stand in Betrieb. Besonders erfreulich: Der neue mobile Prüfstand ist bereits jetzt voll ausgelastet.

13. August 2015

M Plan Stuttgart baut seine Kompetenz im Bereich NVH (Noise, Vibration, Harshness) kontinuier­lich aus. Neuester Meilenstein: der kürzlich in Betrieb genommene mobile Außengeräusch­prüf­stand. Zentraler Bestandteil des Prüfstands ist ein Sprinter, der mit den neuesten Messsystemen für die Durchfüh­rung von Vorbeifahrt-Geräusch­mes­sungen bestückt ist.

Durch das neue System sind Messungen auf jeder beliebigen Messstrecke möglich. Sowohl das aktuell gängige Verfahren ECE 51.02, das neue Verfahren ECE 51.03 inklusive des Zusatztests ASEP als auch die Messungen von Reifenroll­ge­räu­schen werden mit dem mobilen Prüfstand abgedeckt.

Diese Messungen sind für alle großen Automobil­her­steller von Bedeutung, denn für das Außengeräusch vorbeifah­render Fahrzeuge gibt es strenge Richtlinien. Gerade im Bereich Prototypen spielt aber nicht nur die reine Messung eine große Rolle, sondern vor allem die daraus resultie­renden Maßnahmen in der Fahrzeug­kon­struk­tion.

Dr. Angelo Fantini, Bereichs­leiter Akustik und Schwingungen der M Plan-Niederlas­sung Stuttgart, beschreibt die Herausfor­de­rungen: „Die reine Messung dient in erster Linie zur Ermittlung des Status quo. Im Anschluss erarbeiten wir gemeinsam mit den Kunden Maßnahmen sowohl zur eventuellen Senkung des Außengeräusch­pe­gels als auch zur Optimierung des Fahrgeräu­sches, welches für viele Hersteller ein wichtiges Wiederer­ken­nungs­merkmal ihrer Marke darstellt. Dafür haben wir in unserer unterneh­mens­ei­genen Akustikwerk­statt ein speziali­siertes Team von inzwischen 57 Fachleuten, welches an speziellen Innen- und Endkompo­nen­ten­prüf­ständen Optimierungen erarbeiten kann. Dies geht von struktur­dy­na­mi­schen Analysen bei der Konstruk­tion eines neuen Modells über die aufwändige Ausstattung von Probefahr­zeugen mit neuester Messtechnik bis hin zu Tests im Akustikstudio, bei der z. B. der Klang einer zuschlagenden Tür oder das Geräusch des Elektromo­tors zur Betätigung der Seitenscheiben markenspe­zi­fisch optimiert werden können.“