Michael Kuhlmann
Einer von uns

M Plan-Stipendiat Daniel Trojer

Begeistert von innovativer Fahrzeugtechnik

Starkes Engagement für den Ingenieursnachwuchs: M Plan unterstützt talentierte Studenten mit einem Stipendium – und intensiver praxisbezogener Betreuung. Einer dieser Stipendiaten ist Daniel Trojer, der nach seinem Diplom in Fahrzeugtechnik nun an seinem Master schraubt.

02. Mai 2016

Mit dem im Sommer 2015 an der Hochschule München erlangten Diplom in der Tasche, zündete der 25-Jährige gleich die nächste Stufe auf der studentischen Karriereleiter – und schrieb sich für den neuen Masterstudiengang Ingenieur-Akustik ein. Dieser findet in Kooperation der Münchener und der Hochschule Mittweida statt. „Gerade dieser Wechsel zwischen einer Groß- und einer Kleinstadt ist besonders spannend, man erlebt während der Präsenzphasen an den Universitäten unterschiedliche Welten und erhält völlig neue Einblicke. Das erweitert den Horizont und schafft sowohl fachlich als auch zwischenmenschlich neue Perspektiven“, erzählt Trojer. Die Studierenden profitieren von dem exzellenten Fachwissen eines Expertennetzwerkes von Dozenten der Akustik, modernsten technischen Einrichtungen sowie der starken Vernetzung mit Forschungs- und Industriepartnern. Als Vorteil empfindet er, dass der Masterstudiengang berufsbegleitend konzipiert ist: Präsenzveranstaltungen finden alle vier Wochen von Donnerstag bis Samstag statt. Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Hochschule München baut Trojer den Masterstudiengang mit auf und wirkt bei der Koordination mit. Wichtig ist ihm, deutschlandweit Studenten mit dem Schwerpunkt Akustik miteinander zu vernetzen. Konkrete Praxiserfahrung sammelt er am Akustik-Labor des Fachbereichs. Dort betreut er sowohl studentische Projekte als auch solche aus der Industrie sowie Masterarbeiten. Gemeinsam mit einem Kommilitonen entwickelt er derzeit Komponenten eines Lautsprecher-Systems. 

Mit der Praxis der Fahrzeugtechnik ist Daniel Trojer frühzeitig während seines Diplomstudiengangs in Berührung gekommen: Schon im Jahr 2012 stieß er zum Hydro2Motion-Team der Hochschule München, in dem er sich rund vier Jahre lang als Projektleiter engagierte. An dem Projekt arbeiten Studenten verschiedener Studiengänge und Fachrichtungen mit, unterstützt von Professoren und Sponsoren – zu denen auch M Plan zählt. Ziel der seit 2009 bestehenden Projektgruppe ist die Teilnahme am jährlichen Shell Eco-Marathon. Die Veranstaltung ist ein europaweites Kräftemessen der besonderen Art: Die von den Teams in Eigenregie konstruierten Autos sollen mit geringstmöglichem Energieaufwand eine vorgegebene Strecke zurücklegen. „Die Teams agieren dabei wie ein richtiges kleines Unternehmen“, berichtet Trojer von seinen Erfahrungen. „Einige Gruppenmitglieder kümmern sich um technische Bereiche wie z.B. die Optimierung des Antriebsstrangs, der Elektronik oder der Reifen, um diese effizienter zu gestalten. Andere übernehmen Aufgaben wie Personalführung, Projektmanagement, Qualitätssicherung und Kontaktpflege zu Firmen“. Das Münchener Team setzte von Anfang an auf das Antriebskonzept der Brennstoffzelle – und fuhr damit kontinuierlich bessere Ergebnisse ein: Landete man 2009 noch auf dem 9. Platz, kletterten die angehenden Ingenieure im Folgejahr auf den fünften Rang und erzielten 2015 sogar Bronze. Aus dieser Zeit nimmt Trojer „ungeheuer viel mit: Wir haben gelernt, an welchen Schrauben wir drehen müssen, um den Wagen zu optimieren. Ebenso wichtig wie die Technik sind aber auch die kommunikativen Erfahrungen und interessanten Gespräche mit anderen Kommilitonen, auch international. Wir alle waren mit reichlich Herzblut dabei“. Nach Abschluss seines Diplomstudiums ist er dem Team als Alumni verbunden. 

Mehr als ein angenehmer Nebeneffekt: Über das Hydro2Motion-Projekt ergab sich auch Daniel Trojers Kontakt zu M Plan. Ein Dozent kannte Herrn René Smickt von der Niederlassung München und stellte ihm das Projekt vor – dieser war sofort begeistert von der Sache. M Plan gefielen das Engagement des damals noch angehenden Diplom-Fahrzeugtechnikers und seine Pläne für den Masterstudiengang. So fiel die Entscheidung, ihn in das Stipendiatenprogramm des Unternehmens aufzunehmen. Seit Oktober 2015 erhält Trojer nun einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro pro Semester. „Als mindestens ebenso wertvoll empfinde ich aber die inhaltliche Unterstützung durch M Plan. Während der Diplomphase haben wir intensiv zusammengearbeitet, und auch jetzt noch treffe ich mich regelmäßig mit Kollegen aus der Niederlassung zum Gedankenaustausch“, so Trojer. Von dort erhalte er viele Tipps für seinen Job – aus der Praxis und für die Praxis.