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Car StoriesMitsubishi Lancer

Vom Job bis zur Frei­zeit – Leiden­schaft Auto

Lesezeit ca.: 3 Minuten

Die Leidenschaft Automobil treibt unser Team nicht nur im Beruf an, viele leben die gehörige Dosis „Benzin im Blut“ auch in Ihrer Freizeit aus. In unserer Reihe „Car Stories inside“ stellen wir Ihnen deshalb ein paar Mitarbeiter mit Ihren privaten Projekten vor. Den Anfang machen wir mit unserem Stuttgarter Vertriebs­as­sis­tenten Dominik Krenzer und seinem geliebten Mitsubishi Lancer.

13. Mai 2016

Ruhe vor dem Sturm, einzig Dominik Krenzers Augen funkeln. Ansonsten ist keine Gefühlsre­gung, kein Zeichen von Nervosität zu erkennen. Er hat schließlich auch einen starken Partner an seiner Seite: schwarz, auf Hochglanz poliert und zu jeder Schandtat bereit – er kennt seinen Mitsubishi Lancer in- und auswendig. Es steckt auch viel Zeit und Arbeit in diesem Wagen, der hier nun zwischen den Containern steht. Oder besser – noch steht. Denn gleich demonstriert unser Vertriebs­as­sis­tent, was Driften auf engstem Raum bedeutet. 

Mitsubishi Lancer

Vor fünf Jahren kaufte er den Lancer als Neuwagen. Aber das kann ja jeder. Der eigentliche Spaß ging dann erst los. Über die Jahre hat er viel geträumt, geplant, geschraubt, mit Detailliebe im Herzen und einem klaren Ziel im Kopf. Manchmal allein, oft zusammen mit Freunden. Die besitzen eine eigene Werkstatt, weil sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Hier können sie sich ganz ihrer Passion widmen – dem perfekten Auto, Stunde um Stunde.

Sein Lancer aber ist Chefsache, hier macht er das Meiste selbst. Was ihm mittlerweile an seinem Mitsubishi am besten gefällt? Die Doppelspei­chen Felgen. Die passen nicht nur optisch perfekt zu seinem Auto, sondern sind auch von praktischem Nutzen. Denn der Frontantrieb führte dazu, dass sich die Felgen immer rabenschwarz durch den Bremsstaub färbten: „Deswegen schwarze Tiefbett­felgen mit silberner Front. Da sieht man das nicht so ganz.“ Dafür brauchte er eine Sonderab­nahme vom TÜV. Staub auf seinem Lancer geht sowieso gar nicht. Klar, dass Dominik Krenzer eine Jahreskarte bei der Waschstraße seines Vertrauens hat. 

Musikanlage von Alpine und Bose

Aber der Wagen birgt auch noch andere Highlights. Dazu gehört vor allen Dingen der Auspuff. Dabei handelt es sich um eine Sonderan­fer­ti­gung, die Dominik Krenzer innerhalb einer Woche mitdesignte und mitentwi­ckelte. Dort haben sie verschie­dene Endtöpfe ausprobiert und auch optisch bewertet. „Der Duplexaus­puff mit den runden Ausgangs­lö­chern mit leichter Abschrägung ist jetzt das Ergebnis geworden.“ Der ist jetzt auch bei Friedrich Motorsport standard­mäßig im Programm. Besonders stolz ist der Stuttgarter auf die Musikanlage. Dabei verlässt er sich auf die Marken Alpine und Bose. Die zeigt er auch gerne mal bei Autoshows. Ob er schon einmal voll aufgedreht hat? Nein, „mit geschlos­senen Türen würde es mir wahrschein­lich die Kofferraum­scheibe rausknallen.“ 

Und so steigt er an diesem Morgen in seinen Lancer und lässt ihn endlich das tun, wozu er geboren wurde. Gewaltige Beschleu­ni­gung, immer wieder lässt er kontrolliert das Heck ausbrechen, driftet um die Ecken des verworrenen Container-Labyrinths. Der Mitsubishi ist nun in seinem Element, infernaler Sound dröhnt in den Gassen zwischen den Lagertürmen. „Ich fahre das Auto. Das Auto fährt nicht mich“, das ist ihm wichtig. Und nach diversen Fahrsicher­heits­trai­nings kann er das getrost von sich behaupten. Aquaplaning, Fahren bei Höchstge­schwin­dig­keiten, Drifting: all das geht weit über „Fahrschul­wis­sen“ hinaus. All das hat er von der Pike auf erlernt, sich hart antrainiert. Viel zu häufig sieht er, dass Fahrer keine Kontrolle über ihren Wagen haben. Die Unsicher­heit anderer Autofahrer macht ihn wütend, denn sie ist gefährlich für alle. 

Auspuff und Motor in Sonderan­fer­ti­gung

Sein nächstes Projekt? Den Mitsubishi verkaufen und sich dann einen Mercedes Shooting Brake AMG zuzulegen. Daran muss dann auch wieder Einiges gemacht werden. Denn der Wunsch den Wagen weiter nach eigenen Vorstellungen umzubauen, hört niemals auf. Auch, wenn Dominik Krenzer sich oft selbst daran erinnert: „Ein Auto ist immer noch in erster Linie zum Fahren da.“