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„Wir können Projekte“

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Autohersteller vergeben immer mehr Großaufträge an Dienstleister. M Plan betreut heute viele komplexe Projekte, die Kompetenzen und Entwicklungs-Infrastruk­turen aus verschie­densten Automotive-Bereichen erfordern. Erfolgreich, wie das Feedback der OEMs zeigt.

21. Juli 2016

Autofahren wird immer einfacher. Autobauen hingegen wird immer komplexer. Vernetzte Fahrzeuge, Car-to-Car-Kommunika­tion, Internet im Fahrzeug, autonom fahrende Autos – die Automobil­in­dus­trie wandelt sich so schnell wie noch nie in den mehr als 100 Jahren ihrer Geschichte. Dazu kommt ein weiterer Trend: Immer mehr Fahrzeug­va­ri­anten verlangen, trotz Plattform­stra­te­gien, nach immer neuen, individuell für bestimmte Marktseg­mente entwickelten Automotive-Lösungen. Diese neuen Herausfor­de­rungen an die Fahrzeug-Architektur verlangen nach innovativen Modellen in Entwicklung und Produktion. 

So lagern die Autohersteller und die großen Zulieferer­un­ter­nehmen zunehmend mehr Aufgaben an Entwicklungs­dienst­leister aus, und das meist im Paket. Wurden in der Vergangen­heit oft jeweils einzelne Dienstleister mit Themen wie Türen, Klappen und Aufbau in der Karosserie­ent­wick­lung beauftragt, werden heute Karosserie-Gesamtpa­kete mit allen dazugehö­rigen Komponenten an einen einzigen Dienstleister vergeben.

M Plan ist diese Entwicklung von Beginn an mitgegangen und ist heute in der Position, allen Marktanfor­de­rungen kompetent und zeitgemäß gerecht zu werden. Dabei geht es nicht nur um Kompetenzen in allen relevanten Automotive-Bereichen: „Wichtig ist vor allem auch, große Projekte mit einer Vielzahl an Entwicklungs­schritten und breitauf­ge­stellten Themen kompetent und natürlich terminge­recht zu steuern“, erklärt Holger Schramm, Vertriebs­leiter Nord von M Plan. „Die Projektland­schaft macht es notwendig, neben bereichs­in­ternen auch bereichs- und sogar niederlas­sungs­über­grei­fende Themen zu bearbeiten.“

In den vergangenen Jahren hat M Plan eine Unterneh­mens­struktur geschaffen, die eng an die Strukturen seiner Auftraggeber angelehnt ist. So wurde analog zu den Entwicklungen bei den OEMs zum Beispiel der Bereich „Karosserie“ mit drei Fachteams neu aufgestellt: Aufbau, Türen und Klappen, Interieur und Exterieur. Der Bereich „Akustik“ erhält aktuell am Standort Stuttgart ein eigenes Akustikzen­trum mit mehreren Messkammern zur Bearbeitung von Gesamtfahr­zeug-Entwicklungs-Themen sowie zur Beurteilung von Einzelkom­po­nenten. Der Bereich Gesamtfahr­zeug in Wolfsburg kann Entwicklungs­fra­ge­stel­lungen durch FEM-Analysen simulieren, dazu Versuchs­träger aufbauen und diese in eigenen Prüfeinrich­tungen erproben.

M Plan hat den Trend früh erkannt

Besonders wichtig: Im Bereich „Elektrik und Elektronik“ stehen Fachteams für Bordnetz- und Software­ent­wick­lung zu Verfügung. Denn diese Disziplin steht wie kaum eine andere für die automobile Zukunft. „Elektrik und Elektronik wird der Bereich sein, der in den nächsten Jahren mit am wichtigsten wird, gerade der Bereich Car-IT“, sagt Holger Schramm. „Die Vernetzung von Fahrzeugen, die Integration des Internets ins Auto und das neue Thema autonomes Fahren sind ein großer Zukunfts­markt für Entwicklungs­dienst­leister. Und solche Themen werden von den OEMs nur noch als große, bereichs­über­grei­fende Projekte vergeben.“ 

Dafür hat M Plan sich gerüstet: So arbeiten auch verschie­dene Niederlas­sungen als Teams zusammen. Entwickelt die eine Niederlas­sung zum Beispiel Bauteile, können diese in einer anderen Niederlas­sung mit der entsprechenden FEM-Software gemäß den konkreten Anforderungen des Lastenheftes simuliert und in einer dritten Niederlas­sung als Prototypen erprobt werden.

So erfordert etwa die Integration des elektrischen Bordnetzes in die Karosserie­struktur tiefgehendes Verständnis und Know-how sowohl für alle Facetten des Karosserie­baus wie auch für die neuesten Entwicklungen in Sachen Fahrzeug-IT. Bei solch einem Projekt ist ein Dienstleister wie M Plan verantwort­lich für die Abstimmung der jeweiligen Anforderungen aus den Lastenheften der Einzelthemen. Er koordiniert die Schnittstellen und erbringt die Entwicklungs­leis­tung des Auftragge­bers. Dieser erspart sich neben der Einzelbe­auf­tra­gung verschie­dener Dienstleister die gesamte und oftmals hochkomplexe Schnittstel­len­kon­trolle.

Gerade bei solchen Großprojekten ist natürlich das Thema Datensicher­heit wichtig. Jeder Autohersteller hat spezifische Daten- und Sicherheits­an­for­de­rungen. M Plan hat deshalb eine unterneh­mens­in­terne Struktur implemen­tiert, um die jeweiligen Anforderungen der verschie­denen Auftraggeber an den unterschied­li­chen Standorten zu erfüllen. 

Diese Vorausset­zungen in Sachen Informati­ons­si­cher­heit werden heute vom Auftraggeber regelmäßig abgefragt und durch Audits überprüft. „Vertrauen und hohe Sicherheits­stan­dards sind die Grundlage für unsere guten Beziehungen zu vielen wichtigen Herstellern“, sagt Holger Schramm. „Das positive Feedback nach erfolgrei­cher Abwicklung vieler Großprojekte bestätigt uns, dass wir richtig und marktgerecht aufgestellt sind.“ Gerade erst wurde der Auftrag eines großen Herstellers abgewickelt. Es ging um die Karosserie-Entwicklung für ein wichtiges Volumenmo­dell für den US-amerikani­schen Markt. „Qualität, Terminein­hal­tung, Kosten – der Auftraggeber war hochzufrie­den“, berichtet Schramm. Und sagt: „Wir können Projekte – das ist die Basis unseres Erfolgs auch in der Zukunft.“

Ausgabe 2016/02

Mobility World by M Plan 2016/02

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