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Einer von unsHenrik Weidemann, Trainee Vertrieb

Faszi­niert von schnellen Autos

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In Henrik Weidemanns Familie erzählt man sich, sein erstes Wort sei „Auto“ gewesen und nicht „Mama“ oder „Papa“. Heute absolviert er bei M Plan ein Trainee-Programm im Vertrieb – nach einem Maschinenbau-Studium mit der Fachrich­tung Kfz-Technik.

10. Januar 2017

Trotz seiner Vorliebe für Autos hatte er zunächst eigentlich vor, Physik zu studieren. An seinem Gymnasium gab es aber auch das Fach Technik, in dessen Rahmen die Schüler eine Mülltren­nungs­an­lage konzipieren sollten. „Während des vorgegebenen Zeitraums konnte das Projekt nicht abgeschlossen werden. Also haben ein guter Freund von mir und ich beschlossen, es in unserer Freizeit fortzufüh­ren“, erzählt der 34-Jährige. Das gipfelte in der Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht – und dem 1. Platz im Bereich Umwelttechnik.

Speziali­siert auf den Bereich Simulation/Berechnung

In ihm entstand der Wunsch, ein Fach mit mehr Praxisbezug zu studieren als eine Grundlagen­wis­sen­schaft wie Physik. Die Wahl fiel auf Maschinenbau. Nach dem Grundstu­dium an der Universität Braunschweig entschied er sich für die Fachrich­tung Kfz-Technik – beeinflusst auch durch die räumliche Nähe zu Volkswagen.

Im Studium hat er sich auf die Simulation/Berechnung speziali­siert; zunächst während seiner Studienar­beit am Institut für Fahrzeug­technik im Bereich Fahrwerk, dann mit seiner Diplomar­beit zum Thema „Dreidimen­sio­nale Numerische Strömungs­technik (3D-CFD) der ottomoto­ri­schen Gemischbil­dung“. Anschlie­ßend arbeitete er als wissenschaft­li­cher Mitarbeiter am Institut für Verbrennungs­kraft­ma­schinen, baute dort den Bereich der CFD-Simulation auf und betreute ein Projekt von Volkswagen.

Sechs Monate Vollgas

„Eine interessante und lehrreiche Zeit, aber ich wollte neue Erfahrungen machen. Deshalb bewarb ich mich bei M Plan als Berechnungs­in­ge­nieur“, erzählt Henrik Weidemann. „Aber es kam anders. Ich wurde gefragt, ob ich Lust auf Vertrieb hätte. Das Assessment Center, zu dem ich eingeladen wurde, habe ich als Feuerprobe für mich genutzt. Ich wollte wissen: Bin ich überhaupt für den Vertrieb geeignet?“

Klare Antwort: ja! In der Stuttgarter Niederlas­sung von M Plan entdeckt er daher seit dem 1. Oktober 2016 als Trainee Vertrieb das Abenteuer Mobilität aus völlig neuer Perspektive. Von den Kollegen wird Henrik Weidemann fest ins Tagesgeschäft eingebunden. Außerdem durchläuft er verschie­dene Inhouse-Schulungen, beispiels­weise zu Vertriebs- und Personal­themen, aber auch zum Vertrags­wesen und Controlling. „Besonders interessant ist die Mischung aus Vertrieb und Personal­wesen. Schon an der Hochschule hatte ich es ansatzweise mit Personal­themen zu tun – vor allem im Rahmen von studenti­schen Arbeiten: Da gab es die verschie­densten Charaktere, die eine ganz unterschied­liche Betreuung erforderten, um diese Arbeiten zum Erfolg zu führen. Erfahrungen, die sich sicher auch in meinem neuen Job auf Stellenbe­werber und Kunden übertragen lassen“, meint Henrik Weidemann. Ergänzt wird das Trainee-Programm durch Fortbildungen an der ABLE Academy. „Ich erlebe die Ausbildung als sehr strukturiert, da wird nichts dem Zufall überlassen. Theorie und Praxis wechseln sich ab – so lerne ich jeden Tag viel dazu. Ich habe schon nach Kurzem gemerkt, dass das für mich genau die richtige Entschei­dung war.“

Angekommen in der neuen Heimat

In der Niederlas­sung gefallen ihm die flachen Hierarchien und die wertschät­zende Arbeitsat­mo­sphäre. „Wir sind ein tolles, dynamisches Team. Jeder reißt den anderen mit, es macht einfach Spaß“, begeistert sich Henrik Weidemann für seinen neuen Job.

Pudelwohl fühle er sich auch in seiner neuen Heimat Stuttgart, berichtet der gebürtige Mindener. Die Wohnungs­suche sei zwar schwierig gewesen, aber er habe Glück gehabt – und eine schöne Bleibe mit sehr netten Kontakten in der Nachbarschaft gefunden. Inklusive Umzugshilfe und Vollpension, solange die neue Küche noch nicht geliefert ist.

Aktivität als persönli­ches Erfolgsre­zept

Henrik Weidemann hat eine tüchtige Portion Benzin im Blut. Vor allem von Sportwagen und amerikani­schen Oldtimern ist er fasziniert. „Mit einem solchen kostspie­ligen Objekt der Begierde wird es auf absehbare Zeit wohl nichts. Aber auch Zweiräder hatte ich immer im Hinterkopf. Als ich im Jahr 2014 eine Ducati 899 Panigale sah, war es um mich geschehen – und ich habe mich direkt zum Motorrad-Führerschein angemeldet.“ Auch sonst steckt jede Menge Sportsgeist in ihm: Mehrmals die Woche geht er zum Fitnesstrai­ning. Auch Radfahren und Wandern stehen bei ihm regelmäßig auf dem Freizeit­pro­gramm, und im Winter darf es gern mal eine Schneeschuh­tour mit einem Kumpel sein.

Neuland entdeckt er zudem gern an Ofen und Herd. „In der Mensa schmeckte es nicht so wie zuhause, da habe ich aus der Not eine Tugend gemacht – und angefangen, selber zu kochen“. Heute probiert Henrik Weidemann leidenschaft­lich gern Gerichte aus den unterschied­lichsten Ländern aus. Nur die Sache mit dem Backen will noch nicht so recht klappen. Hauptsache alles andere ist für ihn in Stuttgart genau nach seinem Geschmack.