Image: Branchenzuschlagsmodell in der ArbeitnehmerüberlassungM PlanM Plan©Xsandra
NewsAÜG-Reform

Bran­chen­zu­schlags­mo­dell in der Arbeit­neh­mer­über­las­sung

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Die Neufassung des Arbeitneh­mer­über­las­sungs­ge­setzes (AÜG) bringt einige Veränderungen mit sich. Für Kunden, Mitarbeiter und Bewerber wollen wir weiterhin attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister bleiben. Daher gehört das Equal-Pay-Modell auf Basis eines Branchen­zu­schlags­ta­rif­ver­trags zukünftig zu unserer Tarifland­schaft.

03. Juli 2017

Grundlage hierfür ist der Beitritt zum Bundesar­beit­ge­ber­ver­band der Personal­dienst­leister (BAP). Dieser berechtigt uns dazu, auch das Branchen­zu­schlags­mo­dell anzuwenden. So bleiben wir Lösungspartner für unsere Kunden und fairer, wertschät­zender Arbeitgeber für unsere Mitarbeiter.

Unser Wertever­ständnis bleibt dasselbe

Ganz wichtig: Unser Wertever­ständnis und unsere Unterneh­mens­kultur nehmen wir mit. Viele der prägenden Regelungen, die unseren Haustarif­ver­trag in den vergangenen zehn Jahren ausgemacht haben, werden wir auch weiterhin zusätzlich zum BAP-Tarifver­trag anwenden.

Unser Verständnis von Tradition ist es nicht, die Asche zu verwahren, sondern die Flamme weiterzu­geben. Vor diesem Hintergrund sind wir überzeugt, mit dem Wechsel zu unserem neuen Tarifpaket das Richtige zu tun“. Bernd Gilgen

Übrigens: Neben der Arbeitneh­mer­über­las­sung können auch Werk- und Dienstver­träge eine geeignete Option für Sie sein. Sprechen Sie uns an – Ihre Ansprech­partner vor Ort beraten Sie gerne.

Branchen­zu­schlags­mo­dell
Anders als bei der gesetzlich festgelegten Equal-Pay-Regelung, die nach dem neunten Monat der Beschäfti­gung greift, erfolgt die Lohnanglei­chung über das Branchen­zu­schlags­mo­dell stufenweise, spätestens beginnend nach der sechsten Woche. Der Equal-Pay-Status wird in diesem Fall nach dem 15. Monat erreicht. In welchem Unternehmen das tarifliche Equal Pay mit Branchen­zu­schlägen oder das gesetzliche Equal Pay zum Tragen kommen, hängt von den tariflich definierten Bedingungen des Kundenun­ter­neh­mens ab.